Viele Unternehmen nutzen inzwischen die Transkription in Teams, Zoom oder Copilot. Das ist bequem, aber es heißt auch, dass Ton und Text bei einem US-Anbieter verarbeitet werden, oft mit einem Sprachmodell, das Zusammenfassungen schreibt. Für interne Strategierunden, Personalgespräche oder Sitzungen mit Kundendaten ist das nicht jedem recht. Hier ist der Weg anders: Sie zeichnen auf, wie Sie es gewohnt sind, und laden die Datei bei uns hoch.
Was Sie bekommen
Ein Transkript als Word-Datei, ein Absatz je Wortbeitrag, mit Kürzeln oder Namen, die Sie im Formular angeben, etwa „Moderation, Frau K., Herr B.“. Am Ende jedes Absatzes steht eine Zeitmarke, damit Sie strittige Stellen in der Aufnahme sofort finden. Dazu RTF, Text und ein Prüfbericht mit allen unsicheren Stellen.
Für Besprechungen passt meist die Lesefassung: geglättet und gut lesbar. Wer festhalten muss, was genau gesagt wurde, etwa bei einer Mitgliederversammlung oder einem Konfliktgespräch, nimmt die wörtliche Fassung.
Was wir bewusst nicht machen
Wir schreiben kein Protokoll, keine Aufgabenliste und keine Zusammenfassung. Der Grund ist eine Abwägung. Dafür bräuchte es ein großes Sprachmodell, das entweder in einer fremden Cloud läuft oder auf unseren Rechnern deutlich schwächer ist. Ein schwaches Protokoll, das wichtige Beschlüsse falsch wiedergibt, wäre schlimmer als keins. Mit dem Transkript und den Zeitmarken schreiben Sie das Protokoll selbst, nur eben mit allem vor Augen.
Aufzeichnung aus Teams, Zoom und Co.
Teams und Zoom speichern Aufzeichnungen als MP4. Laden Sie die Datei direkt hoch, wir nutzen nur die Tonspur. Bei Präsenzmeetings genügt ein Smartphone oder ein Konferenzmikrofon mitten auf dem Tisch. Je näher die Sprechenden am Mikrofon sind, desto besser. Wie Sie große Videodateien hochladen, steht unter Video transkribieren.
Datenschutz im Unternehmen
Für die Verarbeitung im Auftrag schließen Sie mit der Bestellung den Vertrag zur Auftragsverarbeitung ab. Die Spracherkennung läuft auf eigenen Rechnern in Deutschland, kein Teil geht an einen KI-Anbieter. Aufnahme und Transkript löschen wir sieben Tage nach der Lieferung, die Dateien kommen als Download-Link und nicht als Mailanhang. Was Ihre Datenschutzbeauftragte dazu wissen will, haben wir auf der Seite Transkription und DSGVO zusammengestellt.
Eine Besprechung von 60 Minuten kostet 39,90 €, eine von 90 Minuten 59,90 €, mit Rechnung und ausgewiesener Umsatzsteuer. Wenn die Aufzeichnung vorliegt: Meeting hochladen, das Transkript ist meist nach etwa der Länge der Aufnahme fertig.
Das Bestellformular wird geladen.
Häufige Fragen
Bekomme ich ein Protokoll oder eine Zusammenfassung?
Nein, Sie bekommen das vollständige Transkript. Eine Zusammenfassung würde ein großes Sprachmodell schreiben, und dafür müsste der Text an einen KI-Anbieter gehen. Das wollen wir bei vertraulichen Besprechungen nicht. Aus dem Transkript mit Zeitmarken schreiben Sie das Protokoll deutlich schneller als aus der Erinnerung.
Wie viele Personen kann die Software unterscheiden?
Bis sechs. Sie trennt die Stimmen nach Klang. Bei vielen Personen mit ähnlichen Stimmen oder kurzen Zwischenrufen kann ein Beitrag falsch zugeordnet sein, solche Stellen stehen im Prüfbericht. Für große Runden mit zehn und mehr Personen ist das Ergebnis meist nicht gut genug.
Brauche ich die Zustimmung der Teilnehmenden?
Ja. Das nichtöffentlich gesprochene Wort darf nur mit Befugnis aufgenommen werden (§ 201 StGB), und für die Verarbeitung braucht es eine Rechtsgrundlage nach der DSGVO. Kündigen Sie die Aufzeichnung vorher an und holen Sie die Zustimmung ein. Im Betrieb ist oft auch der Betriebsrat zu beteiligen.
