Viele Podcasts haben keine Textfassung, obwohl sie sich lohnt. Suchmaschinen lesen keinen Ton, aber Text. Menschen mit Hörbehinderung brauchen ihn, und wer eine Stelle zitieren will, findet sie im Text schneller als in einer einstündigen Folge. Gleichzeitig ist das Abtippen einer Folge eine Arbeit von vielen Stunden, die neben Planung, Aufnahme und Schnitt kaum jemand schafft.
Was Sie je Folge bekommen
- den Text als Word-Datei, ein Absatz je Wortbeitrag, mit Namen oder Kürzeln
- denselben Text als reine Textdatei, zum Einfügen in Ihre Shownotes oder Ihr CMS
- Untertitel als SRT und VTT ohne Aufpreis, für Video-Podcasts auf YouTube oder Social Media
- auf Wunsch Zeitmarken am Absatzende, damit Sie Kapitelmarken setzen können
- einen Prüfbericht mit allen unsicheren Stellen und Zeitangabe
Die Lesefassung glättet Füllwörter und Stotterer, lässt aber den Inhalt stehen. Ein Lektorat ist das nicht: Formulierungen, die im Gespräch gut klingen und im Text holpern, bleiben so, wie sie gesagt wurden.
Für welche Podcasts es gut funktioniert
Am besten bei Folgen, die mit eigenem Mikrofon je Person aufgenommen wurden, also bei den meisten produzierten Podcasts. Auch Remote-Aufnahmen über Riverside, Zencastr oder Zoom gehen gut, solange nicht alle gleichzeitig sprechen. Musik und Jingles lässt die Software in der Regel aus, gesprochene Werbung steht im Text. Gemischte Folgen mit englischen Zitaten bestellen Sie als Deutsch, rein englische Folgen als Englisch.
Namen von Gästen, Firmen und Produkten tragen Sie im Feld für Fachbegriffe ein. Die Erkennung schreibt sie dann deutlich zuverlässiger richtig.
Was es kostet
Eine Folge bis 30 Minuten kostet 19,90 €, bis 60 Minuten 39,90 €, bis 90 Minuten 59,90 €. Untertitel sind dabei. Wer jede Woche eine Stunde veröffentlicht, zahlt also rund 40 € je Folge, ohne Abo und ohne Konto. Die Stufen im Einzelnen stehen unter Transkription Kosten.
Wenn die nächste Folge schon geschnitten ist: Folge hochladen, Länge und Preis sehen Sie, bevor Sie zahlen. Fertig ist der Text meist nach etwa der Länge der Folge.
Der Ton bleibt bei uns
Unveröffentlichte Folgen sind vertraulich, manchmal auch Interviews mit Gästen, die erst nach Freigabe erscheinen. Die Spracherkennung läuft auf unserem eigenen Rechner in Deutschland, nicht bei einem Cloud-Anbieter, und die Folge geht an kein Sprachmodell. Sieben Tage nach der Lieferung löschen wir sie. Mehr dazu unter Transkription und DSGVO. Wie Untertitel technisch aufgebaut sind und wo Sie sie hochladen, steht unter Untertitel erstellen lassen.
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Häufige Fragen
Welche Regeln nehme ich für einen Podcast?
Meist die Lesefassung: geglättet, ohne Pausenzeichen und ohne Markierung einzelner unsicherer Wörter. Sie liest sich wie ein Text. Für eine Folge, die Sie wissenschaftlich auswerten, nehmen Sie Dresing/Pehl.
Können statt I und B die Namen stehen?
Ja. Tragen Sie die Namen im Formular in der Reihenfolge ein, in der die Personen zuerst sprechen, etwa „Lena, Tom“. Die Software ordnet die Stimmen nach Klang zu. Bei sehr ähnlichen Stimmen prüfen Sie die Zuordnung im Prüfbericht.
Darf ich das Transkript veröffentlichen?
Ja, die Rechte an Ihrem Transkript liegen bei Ihnen. Achten Sie darauf, dass Ihre Gäste mit der Veröffentlichung einverstanden sind, und lesen Sie den Text vorher einmal durch, denn er ist automatisch erstellt und nicht gegengehört.
