Viele Abschlussarbeiten und Forschungsprojekte arbeiten mit Interviews auf Englisch, etwa mit Fachleuten aus anderen Ländern oder in englischsprachigen Studiengängen. Die Spracherkennung, die wir einsetzen, ist auf Englisch mindestens so gut wie auf Deutsch. Was Sie beachten sollten, ist eher die Form.
Was Sie bekommen
Ein englisches Transkript als Word-Datei mit Zeilennummern, Sprecherkürzeln und auf Wunsch Zeitmarken im Format #00:12:34-5#, dazu RTF, Text und einen Prüfbericht. Kopf, Prüfbericht und Liefermail sind auf Deutsch, der transkribierte Text auf Englisch. Untertitel als SRT und VTT gibt es auf Wunsch ohne Aufpreis.
Die Regeln wählen Sie wie bei deutschen Aufnahmen. Die einfachen Regeln nach Dresing/Pehl lassen sich auf Englisch genauso anwenden: Pausen ab drei Sekunden stehen als (...), unverständliche Stellen als (unv.). Füllwörter wie „uh“ lässt die Spracherkennung auf Englisch meist schon selbst weg. Verlangt Ihr Lehrstuhl englische Markierungen wie (inaudible), ersetzen Sie sie in Word mit Suchen und Ersetzen in einem Schritt.
Kürzel auf Englisch
Wenn Ihre Arbeit auf Englisch geschrieben ist, passen I und B oft nicht. Tragen Sie im Formular eigene Kürzel ein, etwa „I, R1“ für Interviewer und Respondent oder „INT, EXP“. Die Software setzt dann diese Kürzel.
Fachbegriffe
Auch auf Englisch hilft es, Namen, Abkürzungen und seltene Fachbegriffe im Formular anzugeben. Die Erkennung schreibt sie dann eher richtig. Das gilt besonders für Eigennamen, die aus einer anderen Sprache stammen, und für Firmen- und Produktnamen.
Preis und Ablauf
Die Preise sind dieselben wie für deutsche Aufnahmen: 29,90 € bis 45 Minuten, 39,90 € bis 60 Minuten. Das Transkript ist meist nach etwa der Länge der Aufnahme fertig, garantiert innerhalb von 12 Stunden. Wenn das Interview schon aufgenommen ist: englische Aufnahme hochladen und im ersten Schritt „Englisch“ wählen.
Andere Sprachen als Deutsch und Englisch transkribieren wir nicht. Wie die Verarbeitung abläuft und wo Ihre Aufnahme bleibt, steht unter Transkription und DSGVO. Für die Auswertung in MAXQDA oder f4 gibt es eine Anleitung unter Transkript in MAXQDA und f4.
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Häufige Fragen
Wird das Transkript ins Deutsche übersetzt?
Nein. Sie bekommen den Text in der Sprache, in der gesprochen wurde. Eine Übersetzung bieten wir nicht an. Für Zitate in einer deutschen Arbeit übersetzen Sie die Stellen selbst und geben das Original in der Fußnote oder im Anhang an, wie es Ihr Lehrstuhl verlangt.
Was ist mit Aufnahmen, in denen Deutsch und Englisch gemischt sind?
Bestellen Sie sie als Deutsch, wenn überwiegend Deutsch gesprochen wird. Englische Zitate und Fachbegriffe erkennt die Software meist trotzdem, einzelne längere englische Passagen können aber ungenauer werden. Ist es etwa halb und halb, prüfen Sie diese Stellen besonders.
Kommt die Software mit Akzenten zurecht?
Mit den üblichen Akzenten von Nicht-Muttersprachlern meist gut. Schwierig sind starke regionale Akzente, schnelles Sprechen und schlechte Verbindungen bei Online-Interviews. Unsichere Stellen stehen im Prüfbericht.
